Leitgedanken zum Pfarrbrief
Hier sind alle Leitgedanken aus den Pfarrbriefen seit Oktober 2002 zu finden.
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Januar 2012 
„Hier bin ich!“
So könnte das neue Jahr zu uns sprechen.
„Nehmt mich auf in eure Lebenszeit. Macht etwas mit mir. Lasst mich für euch da sein. Ich habe euch Wichtiges anzubieten: Zeit zu leben.“
So könnte auch der ‚DreiKlang’ zu uns sprechen. Er ist der neue Pfarrbrief der katholischen Gemeinden in Horbach, Laurensberg und Richterich. „Macht etwas aus mir. Lasst mich für euch da sein. Nehmt mich auf mit eurer Neugier. Es wird mich 8.000 Mal geben, jeden Monat frisch. Nur im Sommer, da mache ich ein Mal Pause.
Ich habe ein Ziel: Weil die drei Gemeinden St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus zu einer pastoralen Einheit zusammenfinden sollen, möchte ich allen Leuten in Aachens Nordwesten schnell die wichtigsten Informationen ins Haus bringen. Deshalb gibt es mich auch kostenfrei, auch wenn ich kostbar bin.
Eines bin ich nicht: ein Reklameblättchen irgendeines Discounters. Vielmehr achten die, die mich erstellen, sorgfältig darauf, dass in meinem Innenleben viel Gutes zu lesen sein wird.
Da wird nichts einfach billig angepriesen. Da wird wohl vieles angeboten in der Hoffnung, dass für Sie etwas dabei ist, das Sie kennenlernen oder ausprobieren oder vertiefen möchten. Wenn das geschähe, wäre mein Zweck erfüllt.“
Da ist er also, unser neuer Pfarrbrief ‚DreiKlang’. Wir hoffen sehr, dass er Ihnen Freude macht. Darum bemüht sich die Redaktion, dass Sie ihn gerne lesen; dass Sie die Informationen finden, die Sie immer schon im Pfarrbrief gefunden haben; dass Sie sich hoffentlich auch für das interessieren, was in der Gemeinde nebenan geschieht. Denn wir haben alle den anderen etwas Gutes anzubieten.
Einen guten Start in das neue Jahr und in die Zeit des „DreiKlangs“!
Josef Voß
Februar 2012 
„Einen neuen Aufbruch wagen“
So lautet das Motto des diesjährigen Katholikentages, der vom 16. - 20. Mai 2012 in Mannheim stattfinden wird. Auf den zugehörigen Plakaten sieht man einen roten Rucksack.
Immer wieder sind wir im Leben herausgefordert neu aufzubrechen, unseren Rucksack neu und vorausschauend zu packen, dabei keinen Ballast mitzunehmen, sondern nur Dinge, die für uns wirklich wichtig sind. Das Ziel des Aufbruchs muss ständig neu ins Auge gefasst werden, und wer nicht bereit ist, bei Bedarf die Richtung zu wechseln, geht günstigstenfalls im Kreis herum zurück. Außerdem hilft es, nicht alleine loszumarschieren. Vielleicht kennen die anderen ja einen besseren Weg?
Eine Lebensweisheit sagt: „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein; wenn du weit vorankommen willst, geh mit anderen.“
Wir wollen als Christen in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus noch weit kommen und unser gemeinsamer Glaube verbindet, stärkt und ermutigt uns dazu.
Viel Freude unterwegs und in den närrischen Tagen wünscht
März 2012 
Frühling
Der Frühling beginnt. Nach einer Zeit der Ruhe und Besinnung bricht die winterlich, starre Natur auf und bringt neues Leben hervor. Das ist schön zu sehen und macht Mut. Wir können an der aufbrechenden Natur ablesen:
Das Leben siegt!
Jeder kennt Frühlingslieder wie „Im Märzen der Bauer...“. G. F. Händel hat ein wunderbares Frühlingsgedicht von B. H. Brockes vertont:
Meine Seele hört im Sehen, wie, den Schöpfer zu erhöhen, alles jauchzet, alles lacht. Höret nur, des erblühnden Frühlings Pracht ist die Sprache der Natur, die uns deutlich durchs Gesicht, allenthalben mit uns spricht.
Manchmal kann die Musik uns beflügeln, Texte zu verinnerlichen und besser zu verstehen, und zwar mit Herz und Verstand.
Erfreuen wir uns an der aufbrechenden Schöpfung und erkennen, dass das Gute siegt, das der Schöpfer für uns bereithält.
In der Fastenzeit, die auch eine Zeit der Ruhe und der Besinnung ist, mag man Parallelen entdecken. Sie hält uns bei aller Dürre gleichzeitig zielgerichtet die Freude des frohen jubelnden Osterfestes vor Augen. Da ist zum Beispiel der 4. Fastensonntag, der schon von alters her den Namen „Laetare“ („Freuet euch“) trägt. Auch hier ist deutlich die Wende zum Positiven hin zu spüren:
Das Leben wird siegen! Darüber können wir uns schon jetzt freuen!
Gregor Jeub
