Pfarre St. Martinus

Pfarrgemeinde
St. Martinus Aachen-Richterich

Herzlich willkommen bei der aktiven und engagierten Gemeinde in Aachens Nordwesten.

Sie finden hier das ganze Pfarrleben - von den Kindern und Jugendlichen, Menschen, die mitten im Leben stehen, bis zu den Senioren.
Zusammen sind wir ca. 3.700 Katholiken.

Zu unserer Pfarre gehören:

Leitgedanke aus dem Pfarrbrief

Geistesgaben

Im letzten Monat wurden Jugendliche unserer Gemeinden gefirmt, in diesem Monat ist Pfingsten. Mir kamen da noch einmal die sieben Gaben des Heiligen Geistes in den Sinn, die ich noch einmal bedacht habe...

rote Flamme

Um Weisheit möchte ich bitten, um gute Entscheidungen zu treffen und auf den Rat von Menschen zu hören, die es gut meinen – und nicht zuletzt auf einen Hinweis Gottes in meinem Leben.

rote Flamme

Um Einsicht möchte ich bitten, wenn Entscheidungen schwerfallen oder Unklarheiten im Weg stehen.

rote Flamme

Auf Rat möchte ich hoffen, wenn „guter Rat teuer“ ist und ich meinen eigenen Kopf durchsetzen will.

rote Flamme

Immer mehr Erkenntnis möchte ich erlangen, indem ich mich nicht bequem zurücklehne, sondern mir mehr Sachverstand in vielen Dingen aneigne.

rote Flamme

Mehr Stärke hilft mir, auch in Zeiten heftigen Gegenwindes in der Kirche Position zu beziehen.

rote Flamme

Das alte Wort der Frömmigkeit könnte heute auch „Training“ heißen, tätige Teilnahme am Leben der Gemeinde, um fit zu bleiben – Workout für die Seele.

rote Flamme

Die Gottesfurcht heißt für mich: angstfreier Respekt vor einem Gott, der Liebe ist und der Begleiter im Leben sein will.

Angelo Scholly
(Kirchenmusiker)

Leitgedanken-Archiv

Top-Themen

KIM Konzept ist verabschiedet - Pfarrversammlung

Im vergangenen Jahr hat die Arbeitsgruppe für das Kirchliche Immobilien-Management (KIM) unserer GdG ein Konzept erarbeitet, um den Ein­spar­vor­gaben des Bistums im Bereich der Immobilien-Instandhaltung gerecht zu werden. Dieses Konzept wurde nun den zuständigen Gremien unserer GdG zur Verabschiedung vorgelegt. Sowohl der GdG-Rat als auch alle 6 Kirchen­vor­stän­de haben dem Kon­zept in den vergangenen Wochen zugestimmt, wo­rauf­hin es dem Bistum vor­ge­legt wurde. Die Annahme durch das Bistum ist in­zwisch­en erfolgt.

Das Bistum hatte mit dem KIM-Prozess alle GdG aufgefordert, die Instand­hal­tungs­kosten für ihren Kirchen- und Gebäudebestand um etwa ein Drittel zu re­du­zieren. Dabei ging es nicht notwendigerweise um den Verkauf oder die Still­le­gung, sondern darum, auf Instand­haltungszuschüsse vom Bistum für die­se Kir­chen und Gebäude zu verzichten.

Das nunmehr verabschiedete Konzept sieht vor, alle 7 Kirchen in unserer GdG weiterhin für das Gemeindeleben zu nutzen, weil die Kirchen dafür un­ver­zicht­bar erscheinen. Um das Einsparziel zu erreichen, mussten zwei der Kir­chen, St. Heinrich in Horbach und St. Konrad in Vaalserquartier, aus der Bis­tums­förderung herausgenommen werden. Für beide wurden GdG-interne Fi­nan­zie­rungs­mög­lich­keiten gefunden, so dass deren Fortbestand auch für die nächste Zeit gesichert ist.

Neben den genannten Kirchen sind auch einige der Nebengebäude von den Ein­spa­rung­en betroffen. Um dort die wegfallende Bistumsfinanzierung aus­glei­chen zu können, werden noch mehr neue Nutzungsmöglichkeiten, z. B. Ver­mie­tun­gen einiger der Gebäude erforderlich werden.

In der Pfarrversammlung am 14.6.2015 nach der hl. Messe um 10:00 Uhr in St. Heinrich, möchten wir für den Bereich Horbach-Laurensberg-Richterich die Er­geb­nis­se und die daraus er­wach­sen­den Kon­se­quen­zen vorstellen und auf Fragen aus den Gemeinden ein­ge­hen.

M. Pankert und J. Voß

Vorsicht Baustelle!

Under Construction

Baustellen zerren bei alle Beteiligten an den Nerven und sind mit Arbeit verbunden. Doch diese Maßnahmen dienen dazu, dass für die Zukunft gesorgt wird.
Auch im pastoralen Raum müssen wir für die Zukunft sorgen, d.h. Veränderungen wagen und den Blick auf die gemeinsame Seelsorge unserer drei Pfarreien richten. Deshalb suchen wir nach Wegen, die das Zusammen­wachsen fördern und gleichzeitig das Profil und die Eigenständigkeit der Gemeinden wahren.

Der Stellenwechsel von Renate Heyman zu Gerlinde Lohmann war Anlass für die Gemeindeleitung, über die Arbeitsbereiche der hauptamtlichen Mitarbeiter nachzudenken.
Konkret bedeutet dies: die Gemeindereferenten Lohmann und Oellers werden - wie Pfarrer Voß - in allen drei Pfarreien gleichberechtigt eingesetzt. Schwerpunkte der Arbeit sind nicht mehr Pfarrbezirke, sondern Themenfelder.
Erste Absprachen betreffen die Kommunionkatechese, die ab dem nächsten Jahrgang für alle drei Gemeinden in den Händen von Frau Lohmann liegen wird.
Die Schulgottesdienste der Grundschulen werden so geleitet: die ersten und vierten Klassen der drei Grundschulen von Herrn Oellers, die zweiten Klassen von Frau Lohmann und die dritten Klassen von Herrn Voß.
Die Firmvorbereitung liegt zukünftig für alle drei Gemeinden in der Verantwortung von Herrn Oellers. Außerdem ist er Ansprechpartner für die weiterführenden Schulen und alle Belange im Feld „Jugendseelsorge“.
Für die drei katholischen Kindergärten wird Frau Lohmann zentrale pastorale Ansprechpartnerin sein.
Wir werden also eine themen- und zielgruppenorientierte Zuordnung verstärken, die unsere drei Gemeinden pastoral enger miteinander vernetzt.
So werden Frau Lohmann und Herr Oellers zukünftig auch im Beerdigungsdienst gleichermaßen in allen drei Gemeinden eingesetzt.
Weitere Felder, über die wir nachdenken, sind die Gremienarbeit (Pfarreiräte, GdG-Rat) sowie die Begleitung der Familienmess- und Klein­kin­der­got­tes­dienst­kreise. Hier suchen wir nach Wegen, personelle Ressourcen, persönliche Charismen und pastorale Notwendigkeiten gut zusammenzubringen. Dabei ist uns wichtig, dass die Seelsorge in allen Gemeinden auch weiterhin ihr konkretes, freundliches Gesicht behält.
Unser Ziel ist es, dass Sie in unseren Gemeinden in allen Lebensphasen und -situationen „Kirche in Rufweite“ erfahren können.

„Vielen Dank für Ihr Verständnis“ – so steht es an Autobahnbaustellen geschrieben. Auch wir bitten Sie um Ihr Verständnis und immer um Ihre Mitarbeit, denn nur gemeinsam schaffen wir es.

Für die Gemeindeleitung
W. Oellers, G. Lohmann, J. Voß

Den „Gott mit uns”  preisen, erleben und bezeugen

Am Samstag 30.5.2015 bekommen wir Besuch von der Jugendmusik Band LPA der Gemeinschaft Immanuel.
Die ca. 20 Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommen aus Ra­vens­burg und anderen Städten der Umgebung.

Die zentrale Veranstaltung wird die Wortgottesdienstfeier am Samstag 30.5.2015 von 18:00 bis ca. 20:00 in der katholischen Kirche in Laurensberg sein. Sie steht unter dem Motto

Den „Gott mit uns”  preisen, erleben und bezeugen

LPA-Logo

Der Gottesdienstrahmen wird in seinen Elementen wie üblich sein, jedoch die Teilelemente wesentlich „ausführlicher”:

  • Lobpreis
  • Anbetungslieder
  • Fürbitte
    ggf. mit gemeinsamem Gebet
  • Segnung

Ab etwa 20:00 werden wir im Laurentiushaus noch weiter zusammen sein

Zum Kennenlernen:

Xplosion

Hier das Programm der Band für den gesamten Samstag:

  • 9:00 Uhr

    Beginn mit einem „Gebet für Aachen” an speziellen Orten – Dreiländereck, Super C RWTH, Krönungssaal im Rathaus, Dom

  • 14:00 Uhr

    Aufbau in der Kirche St. Laurentius und Vorbereitungen im Gemeindehaus

  • 16:00 Uhr

    zum Kennenlernen der Immanuel-Lieder gemeinsames Singen - alle Jugendlichen und Interessierten sind herzlich eingeladen

  • 18:00 Uhr

    Den „Gott mit uns“ preisen, erleben und bezeugen - Wortgottesdienstfeier in St. Laurentius
    (Hauptveranstaltung des Tages)

  • ca. 20:00 Uhr

    Treffen im Gemeindezentrum Laurentiushaus.

Vorstellung Gerlinde Lohmann

„Sag ja zu den Überraschungen,
die deine Pläne durchkreuzen,
deine Träume zunichte machen,
deinem Tag eine ganz andere Richtung geben ...
ja vielleicht deinem Leben.
Sie sind nicht Zufall.
Lass dem himmlischen Vater die Freiheit,
selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen.“

Wir planen den morgigen Tag, wir schmieden große Pläne für die Zukunft von Kirche und Gesellschaft. Einen Wechsel aus meiner Tätigkeit als Gemeindereferentin in der Kohlscheider Pfarre Christus unser Friede, wo ich in den letzten fünf Jahren gerne gewirkt habe, hatte ich nicht auf meinem persönlichen Planungszettel. Doch manchmal kommt alles anders! Und Dom Helder Camara, von dem der zitierte Text stammt, gibt mir Mut, Ja zu den Überraschungen des Lebens zu sagen und eine neue Richtung einzuschlagen.

Foto Gerlinde Lohmann

Ab dem 1. Mai werde ich nun in den drei Pfarreien der GdG Aachen-Nordwest St. Heinrich/Horbach, St. Laurentius/Laurensberg und St. Martinus/Richterich als Gemeindereferentin arbeiten.

Doch wie sahen eigentlich die vergangenen Richtungen in meinem Leben aus?

Meine Heimat liegt in Essen, wo ich kirchliche Kinder- und Jugendarbeit kennen und schätzen gelernt habe. Damals durfte ich mit zu den ersten Messdienerinnen im Bistum Essen gehören. In Paderborn habe ich das Fach „Religionspädagogik“ studiert und bekam nach dem Studium meine erste Anstellung in Essen als Gemeindereferentin. Einige Jahre später war ich im Duisburger Norden an der Entwicklung eines gemeinsamen Teamkonzepts für drei benachbarte Pfarrgemeinden beteiligt.

Es folgte die Ausbildung zur Erzieherin und mit unserem Umzug in den Aachener Raum meine Anstellung in einer Kindertagesstätte im Ostviertel der Stadt. Nach der Geburt unserer beiden Kinder war ich freiberuflich tätig und habe als Autorin für verschiedene Verlage und kirchliche Hilfswerke gearbeitet und religionspädagogische Materialien für den Kindergartenbereich und die Gemeindearbeit entwickelt.

In den fünf Kohlscheider Gemeinden habe ich als Gemeindereferentin die ersten Schritte auf dem Weg zu einer fusionierten Pfarrei begleitet. Sich öffnen für die Menschen über die eigene Gemeindegrenze hinaus, neue Strukturen in der pastoralen Arbeit schaffen, die unterschiedlichen Profile der anderen Kirchengemeinden als Bereicherung erleben, bis hin zur Gestaltung von gemeinsamen Projekten und Gottesdiensten – all das sind nur einige Aspekte dieses Weges. Ein großer Bereich meiner bisherigen Tätigkeit in Kohlscheid bestand in der Kinder- und Familienpastoral, in der Begleitung der drei Kindertagesstätten und der Erstkommunionkatechese auf Pfarrebene. Gerade in neuen Projekten habe ich erlebt, dass „Kirche“ auch heute noch lebendig und gemeinschaftsfördernd ist.

Um neue Wege im Leben einzuschlagen, braucht man eine gute Portion Mut, gesundes Gottvertrauen und Menschen, mit denen man gemeinsam unterwegs ist. Ich freue mich sehr auf meine neue Arbeit, auf weitere Überraschungen und Herausforderungen, auf die Begegnung mit Ihnen und auf neue Möglichkeiten, an der Kirche Gottes mitzubauen.

Gerlinde Lohmann

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